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Bild Argus Bläuling 

Foto Wolfgang Piepers

Argus-Bläuling (Plebeius argus )

Der Name des Falters leitet sich von seinen „Argusaugen“ her. Das sind schwarz-orange-blaue Flecken an den Flügelunterseiten, die vor allem bei den Weibchen ausgeprägt sind. Ein anderer Name ist Geißkleebläuling.

Argusbläulinge sind in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens beheimatet. Sie saugen Nektar von Heidepflanzen und Schmetterlingsblütlern wie Hornklee, Hufeisenklee und Bunter Kronwicke.

Der Falter kommt in  zwei verschiedenen Lebensraumtypen vor: eine Trockenform, die nährstoffarme Heideflächen, sandige Böschungen und Magerrasen besiedelt, und eine Feuchtform, die an Moorrändern lebt. Die Trockenlegung von Mooren und die Beseitigung der Trockenflächen nimmt ihm den Lebensraum. Der Argusbläuling steht daher auf der Roten Liste in Deutschland unter "gefährdet".

 

Zygäne

Foto Wolfgang Piepers

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)

Obwohl das Widderchen auf den ersten Blick anders aussieht, handelt es sich hier um einen Schmetterling. Er fällt mit einer Flügelspannweite von vier Zentimetern und der schwarzroten Färbung sofort auf. Die leuchtend roten Punkte auf den Vorderflügeln sind seine Kennzeichen. Im Volksmund wird es deshalb auch Blutströpfchen genannt. Die auffällige Färbung stellt eine Warnung für Feinde dar. Raupen und Falter sind nämlich giftig.

Foto Rainer Jahn

Kuckuck (Cuculus canorus)

Der Kuckuck trägt seinen Ruf im Namen. Er ist leider an vielen Orten selten geworden, sowohl in Europa wie in Afrika, wo er überwintert.  Mit dem Kuckucksruf grenzt der Vogel sein Revier ab. Paare bilden sich meist nur für kurze Zeit; mehrere Männchen und Weibchen leben gleichzeitig in einem Revier. Der Vogel kann bis 34 cm groß werden. Am bekanntesten ist er dafür, dass er anderen Vögeln seine Eier unterschiebt und sie ausbrüten lässt.

Foto Wolfgang Piepers

Nickende Distel (Carduus nutans)

Die Nickende Distel ist eine Charakterart der sog. Dorfflora, die insbesondere Insekten und Vögeln wichtige Lebensgrundlagen bietet. Die zweijährige Pflanze ist wärmeliebend, es werden stickstoff- und kalkhaltige Böden bevorzugt. Oft wächst sie an trockenen Standorten vor Mauern oder an Böschungen, ebenso entlang der Wegränder oder an Hecken. Sie ist Futterpflanze für eine Vielzahl von Schmetterlingen und ihren Raupen. Aber auch Vögel, wie z.B. der Stieglitz schätzen ihre Samen. In Europa ist sie allgemein verbreitet.

 

 

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