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Ich baue
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Der Pollen wird
hauptsächlich durch Wind, aber auch durch Insekten verfrachtet
(Windbestäuber)
Weiblicher Teil
(Maiskolben) in Blattachseln; mit Hüllblättern und Fäden an der Spitze
(Bart)
Botanischer Name:
Zea mays convar. saccharata
Standort
Mais entwickelt sich gut auf einem
windgeschützten Standort in voller Sonne mit tiefgründigem Boden und
guter Nährstoffversorgung (Nitrat/Phosphat - gut verrotteter
Mist/Kompost). Nasskalte Böden mit stauender Nässe sind nicht geeignet.
Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 7,0 liegen. Es ist darauf zu achten,
dass die Maispflanzen nicht in Hauptwindrichtung zu den nächsten
Maiskulturen angebaut werden, weil die Pollen sonst bis dorthin
gelangen. Ungünstig ist der Anbau auf Hanglagen, besonders in der
Jugendphase, wegen der Gefahr von Wassererosion. |
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Anbau mit Voranzucht zur
Saatgutgewinnung
Ab Mitte bis Ende Mai, nach den letzten Frösten,
werden die Pflanzen im Abstand von 45x45 cm im Block ausgepflanzt: die
größeren eher nördlich, die kleineren eher südlich. Heben Sie die gut
gegossenen Pflänzchen vorsichtig aus dem Topf. Der Wurzelballen kommt
tief in den Boden (damit die Pflanze vom Stängel her noch mal
Stützwurzeln bilden kann), wird gut angedrückt und kräftig angegossen.
Wer keine professionellen Saatschalen hat, kann
eine niedrige Fruchtkiste nehmen. Da hinein wird feuchte Pflanzenerde
(etwa wie Brotteig) gefüllt, gut angedrückt und in Blöcke geschnitten
(wie es eine Press-topfmaschine macht). |
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Direktaussaat
In tonige, schwere Böden wird nicht ganz so tief
gesät wie in sandige, leichte Böden.
Für die Keimung ist es hilfreich, die Körner vor
dem Säen 6-10 Stunden in handwarmem Wasser vorzuquellen.
Bei einer zu frühen Saat besteht das Risiko von
Kälte in der Jugendentwicklung sowie von vermehrtem Unkrautwuchs. Bei
einer relativ späten Saatzeit kann die Trockenheit ein Problem werden. |
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Kultur in Töpfen
Ein Balkonkultur in Töpfen ist schwieriger aber
nicht unmöglich. Achten Sie auf großvolumige Gefäße (mindestens 10 l pro
Pflanze). Besser als Golden Bantam eignen sich kleinwüchsigere Sorten,
zum Beispiel Puff- oder Perlmais. |
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Weiterkultur und Pflege
Mais ist ein Mittelstarkzehrer, aus diesem Grund
ist es sinnvoll ein paar Wochen vor der Aussaat Kompost einzuarbeiten.
Eventuell kann je nach Bedarf eine Nachdüngung mit organischem
Stickstoffdünger z. B. Blut- oder Hornmehl sowie Brennnesseljauche im
Verhältnis 1:10, erfolgen. Der beste Zeitpunkt dafür ist, wenn die
Rispen hervorbrechen.
Unkrautprobleme treten meist nur in der
Jugendentwicklung auf. Daher reicht mehrfaches Hacken normalerweise aus.
Als vorteilhaft wirkt sich eine Mulchschicht mit Stroh oder Schnittgras
aus, die auch gleichzeitig ein Schutz gegen Bodenaustrocknung ist.
Eine Maispflanze kann am Tag 2 Liter Wasser
verdunsten. Mulchen, z. B. in dem der Boden mit Schnittgras abgedeckt
wird, hält Feuchtigkeit und Wärme zusammen. Wer Schneckenprobleme hat,
sollte den Boden lieber statt zu mulchen regelmäßig hacken (besonders
nach Regen) und häufeln.
Gießen Sie bei Bedarf. Kurz vor und in der
Blütezeit benötigen die Pflanzen am meisten Wasser, aber auch Wärme.
Drei Wochen vor und drei Wochen nach der Blüte nimmt der Mais ca. die
Hälfte des Wassers auf, das er in der gesamten Wachstumszeit benötigt.
Wassermangel während dieser 6 Wochen hat Ertragsminderungen zur Folge.
Gießen Sie den Mais mit sonnengewärmtem Regenwasser: es stimuliert die
Pflanzen zu üppigerem Wachstum und zu reichlicherer Pollenbildung
Golden Bantam bildet häufig Seitentriebe. Von
Grund auf verzweigte Pflanzen können bei guten Bedingungen den Ertrag
erheblich steigern. Hochgezüchtete Maissorten haben die Eigenschaft zu
verzweigen eingebüßt. |
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Gärtnertipp
Man kann einen alten Indianertrick anwenden,
indem man zwischen dem Mais Stangenbohnen aussät und diese dann an den
Maisstangen hochranken lässt. Geeignete Sorte z.B. „Blauhilde“. |
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Ernte
In der Regel Ende Juli - etwa drei Wochen nach
der Blüte - können die Kolben zum Essen geerntet werden. Die Körner sind
dann in der so genannten Milchreife: schon groß, aber noch saftig. Ein
Zeichen ist auch, wenn der Maisbart anfängt, sich braun zu verfärben und
zu trocknen: Dann sind die Körner zart, saftig, süß und können schon roh
im Garten verzehrt werden. Die Kolben sollten nicht mehr als acht
Stunden vor dem Verzehr geerntet werden, weil sonst der Zucker abgebaut
wird. Wahren Genuss von erntefrischem Süßmais gibt es eben nur aus dem
eigenen Garten!
Tipp von Wim, Vermehrer und
Fan von Golden Bantam:
Wichtig:
Die frühesten und schönsten Maiskolben sind die besten für neues
Saatgut. Lassen Sie diese zum Ausreifen an den Pflanzen. |
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Saatgutgewinnung
Für Golden Bantam-Saatgut ernten Sie die Kolben
im Oktober, wenn die Hüllblätter rund um den Kolben braun geworden sind.
Zum Nachreifen ziehen Sie die Hüllblätter auf und hängen die Kolben in
warmen, trockenen und gut durchlüfteten Räumen auf. Die Körner ribbeln
Sie nach und nach ab und lassen sie fertig trocknen. Sie sind dann
dunkelgelb, glasig bis fast durchscheinend und schrumpelig-kantig.
Jedes dieser Körner wurde einzeln befruchtet. Hellere oder rundliche
Körner, die mehliger sind, können aus Einkreuzungen von Futtermais
stammen, rot oder bläulich gefärbte Körner hingegen von Ziermais. Die
sollten Sie grundsätzlich aussortieren. |
Wir danken Anhalonium für ihre Informationen, Unterstützung und
wertvollen Hinweise bei der Erstellung der Kulturanleitung und allgemein
zur Aktion Bantam-Mais. Der Text dieser Seiten ist größtenteils der
Bantam-Homepage entnommen. |
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